Das Coronavirus wird über Aerosole übertragen. Hier kann ein Luftreininger mit HEPA Filter helfen.

Seit Dezember 2019 bestimmt das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 die Schlagzeilen der Medien und ist Topthema der elektronischen Berichterstattung. Vor allem die breite Bevölkerung ist durch die Masse an Informationen und die sich stündlich überschlagenden Ereignisse verunsichert. Denn das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar und löst eine Atemwegserkrankung aus. Aus diesem Grund ist die Sorge an einer eigenen Infektion groß. Es stellt sich die Frage, wie man einer Infektion vorbeugen kann. Wie kann ich die Virenkonzentration in der Raumluft verringern und helfen handelsübliche Luftreinger gegen das Coronavirus Sars-CoV-2?

1. Was ist das das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 überhaupt?

Das Coronavirus COVID-19.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 gehört zu den Coronaviren. Diese wurden erstmals in den 1960er Jahren identifiziert. Coronaviren sind in der Lage Menschen sowie Tiere zu infizieren. Beim Menschen verursachen diese Viren unterschiedliche Krankheiten. Hierzu zählen vor allem normale Erkältungen aber auch gefährliche und teilweise auch tödlich verlaufende Krankheiten. Hierzu zählen das Middle East Respiratory Syndrome (MERS) und das Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).

 

Die bisherigen Erfahrungen zeigen allerdings, dass diese schweren  Erkrankungen große Ausbrüche vorzuweisen haben. Jedoch war in allen Fällen die Übertragbarkeit deutlich schwieriger als bei einer normalen Grippe (Influenza). Denn ein Großteil dieser Ansteckungen erfolgte vornehmlich in Krankenhäusern.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 ist mit den beiden bekannten Viren SARS (2003) und MERS (2012) verwand. Allerdings verläuft es nach aktuellen Erkentnissen weniger tödlich. Denn bei den bisher bekanntenTodesfällen handelte es sich meistens um ältere Patienten mit Vorerkrankungen.

1.1. Woher stammt das Coronavirus SARS-CoV-2?

Das Virus wurde erstmals im Dezember 2019 festgestellt. Erste Infektionsfälle sollen auf einem Großmarkt in der Metropole Wuhan (Provinz Hubei, China) aufgetreten sein. Es wird jedoch angenommen das dass Virus SARS-CoV-2 von Tieren auf den Menschen übergesprungen ist. Als Ursprung werden Fledermäuse vermutet.

1.2. Der Übertragungsweg von SARS-CoV-2

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Allerdings kann ein Mensch bereits weit vor dem Auftreten der ersten Krankheitssymptome ansteckend sein. Das Virus kann indirekt über die Hände übertragen werden. Diese werden dann unbewusst mit den Schleimhäuten im Mund und Nasenbereich in Kontakt gebracht. Aber auch der Kontakt mit den Augenbindehäuten kann zu einer Infektion führen. Als Hauptübertragungsweg wird jedoch die Tröpfcheninfektion vermutet. Diese findet durch kleinste Speicheltropfen in der Luft statt. Denn diese feinsten Tröpfchen können eingeatmet werden und so bei einem Kontakt mit den Schleimhäuten die Infektion auslösen.

1.3. Wie lange ist die Inkubationszeit?

Nach Angaben der WHO beträgt die Inkubationszeit durchschnittlich zwischen 5 und 6 Tagen. Es ist jedoch nach derzeitigen Erkentnissen von bis zu 14 Tagen auszugehen.

1.4. Diese Symptome treten nach einer Infektion auf

Welche Symptome treten nach einer Infektion mit COVID-19 auf?

Nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 können verschiedene Symptome wie zum Beispiel Durchfall, Fieber, Atemprobleme, Halskratzen, trockener Husten, eine verstopfte Nase aber auch Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost auftreten.

1.5. Welche Therapie gibt es gegen das Coronavirus?

Der Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verläuft in vielen Fällen mild. Vorranig stehen bei der Behandlung deshalb abhängig von der Schwere der Erkrankung unterstützenden Maßnahmen. Dies können ein Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, die Zugabe von Sauerstoff aber auch das Verabreichen von Antibiotika im Fall einer bakteriellen Begleitinfektionen sein. Allerdings gibt es derzeit keine speziell auf das neuartigen Coronavirus ausgerichtete Therapie.

1.6. Was hilft gegen das Coronavirus?

Als vorbeugende Maßnahme sollte auf einfachste Hygieneregeln geachtet werden. Dazu zählen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, regelmäßiges Händewaschen und der Abstand zu erkrankten Personen (ca. 1 bis 2 m). Ebenso kann das Vermeidung von Körperkontakten wie zum Beispiel Umarmungen bei Begrüßungen und Händeschütteln das Risiko einer Infektion vermindern. Zusätzlich können eine gesunde Ernährung zur Stärkung des Immunsystems sowie ausreichend Schlaf und Bewegung einer Infektion vorbeugen.

1.7. Was hilft nicht?

Nach Einschätzungen von RKI und WHO aber auch der Redaktion dieses Artikels helfen weder Pankimache,Hamsterkäufe, Verschwörungstheorien und das Austauschen von unbestätigten Informationen absolut nicht weiter. Vielmehr sollten sachliche Fakten zur Einschätzung und Beurteilung der Sachlage herangezogen werden.

1.8. Wo bekomme ich weitere Informationen zum Coronavirus?

Der Autor dieses Textes ist kein ausgebildeter Mediziner. Die Inhalte wurden trotzdem sorgfältig recherchiert und überprüft. Weitere und detailierte Informationen können beim Robert-Koch-Institut (RKI) unter  >>> EXTERNER LINK! <<<  abgerufen werden. Außerdem stehen für Bürger verschiedene Tipps und FAQ unter  >>> EXTERNER LINK! <<<  zur Verfügung.

2. Luftreiniger gegen das neuartige Coronavirus

Moderne Luftreiniger mit HEPA-Filter tragen zur Verbesserung der Raumluft in geschlossenen Räumen bei. Ausgestattet mit einem komplexen Filtersystem reduzieren sie effizient verschiedene Partikel und Schwebestoffe aus der Raumluft. Hierzu zählen neben Hausstaub, Feinstaub auch Bakterien und Viren.

2.1. Kann ein Luftreiniger das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 unschädlich machen?

Ein moderner Luftreiniger kann das neuartige Coronavirus nicht unschädlich machen! Diese Behauptung wäre grundlegend falsch. Allerdings sind sie in der Lage, die Konzentration von Viren, Bakterien und Aerosolen in der Raumluft deutlich zu reduzieren. Dadurch helfen sie auch die Verbreitung von Sars-CoV-2 zu verlangsamen oder einzudämmen.

2.2. Welche Luftreiniger sind geeignet?

Als Unterstützung und präventiv kann ein Luftreiniger mit HEPA-Filter eingesetzt werden. Handelsübliche Luftwäscher hingegen sind bauart bedingt nicht in der Lage, Viren und Bakterien aus der Raumluft heraus zufiltern.

3. Fazit

Luftreiniger sind kein Allheilmittel und werden daher eine mögliche Infektion mit dem Sars-CoV-2 nicht verhindern können. Allerdings können sie bei der Eindämmung einer weiteren Ausbreitung unterstützend eingesetzt werden. Durch ihre komplexen Filtersysteme werden Schadstoffe aus der Raumluft heraus gefiltert und die Belastung insgesamt reduziert. Der Luftreiniger ersetzt jedoch richtiges und ausreichendes Lüften nicht. Als Alternative zu einem elektrischen Luftreiniger können auch Grünpflanzen verwendet werden.

Ob ein Luftreiniger speziell für den Einsatz gegen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 angeschafft werden soll muss letztendlich jeder selbst entscheiden. Grundsätzlich kann der Kauf eines Luftreinigers jedoch eine sinnvolle Zusatzmaßnahme sein.

Bildquellen

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  • coronavirus-luftreiniger-mit-hepa-filter: Copyright Mike Fouque – stock.adobe.com

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