Was ist ein Luftbefeuchter?

Der Luftbefeuchter wird bei zu trockener Raumluft eingesetzt wird. Das Gerät sorgt während des Betriebes für die Anfeuchtung der Luft, sodass die Luftfeuchtigkeit erhöht wird. Dabei helfen Luftbefeuchter, dass Aufwirbeln von Hausstaub zu verringern und wirken ausserdem gesundheitlichen Problemen, ausgelöst durch zu trockene Luft entgegen.

Diese drei verschiedenen Gerätetypen sind derzeit erhältlich:

  • Ultraschallbefeuchter
  • Dampfbefeuchter
  • Verdunster

Warum ist die Raumluft so trocken?

Der größte Einfluss auf die Luftfeuchtigkeit der Raumluft hat die Luft selbst, denn kühlere Luft kann deutlich weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Dagegen kann Wärme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen.

Somit ist die Gefahr, dass die Luftfeuchtigkeit spürbar abnimmt im Winter am größten. Denn durch Lüften bei kühlen Aussentemperaturen dringt die deutliche kühlere Luft in den Wohnraum ein. Hier wird diese Luft durch die warme Umgebung und Heizen erwärmt. Die erwärmte Luft ist jetzt in der Lage, mehr Feuchtigkeit aufzunehmen. Allerdings muss diese dazu der Luft zugeführt werden, denn Feuchtigkeit kann die frische und erwärmte Luft eigenständig nicht produzieren.

Schaffen wir es nicht, die fehlende Luftfeuchtigkeit auszugleichen, sinkt somit die relative Luftfeuchtigkeit in der Raumluft immer weiter ab. Dabei sind Werte um 30% kein Einzelfall. Müdigkeit, brennende Augen, gereizte Schleimhäute, häufige Erkältungen und trockener Husten sind die häufigsten Symptome. Sind die Temperaturen im Winter besonders Kalt, sind auch Werte von 10% denkbar.

Wie hoch sollte die relative Luftfeuchtigkeit sein?

Für ein gesundes Raumklima ist die richtige Luftfeuchtigkeit wichtig.

Nach einer Frauenhofer-Studie ist der „Wohlfühlfaktor“ bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40% – 60% am größten. Eine ähnliche Empfehlung gibt das Umweltbundesamt ab.

Zusammenfassend sollte die Luftfeuchtigkeit nicht unter 30% absinken. Beträgt die relative Luftfeuchtigkeit mehr als 60%, steigt die Gefahr von Schimmelbildung.

 

 

Vor und Nachteile von Luftbefeuchtern

Luftbefeuchter verhindern das Absinken der relativen Luftfeuchtigkeit und gleichen vorhandene Defizite aus. Zusätzlich vermindern Luftbefeuchter das Aufwirbeln von Hausstaub, vorallem im Winter. Denn die heißen Heizkörper sorgen für eine verstärkte Bewegung und damit Verwirbelung der Luft im Innenraum. Dies führt zusätzlich zur Aufwirbelung von Hausstaub und zusätzlichem Austrocknen der Raumluft.

Daher ist vorallem für Allergiker oder Asthmatiker ein Luftbefeuchter eine Bereicherung.

Wann brauche ich einen Luftbefeuchter?

Luftbefeuchter sind für jeden Anwender geeignet. Denn zu trockene Luft kann nicht nur die Gesundheit sondern auch das Wohlbefinden beeinflussen. Eine Investition in einen Luftbefeuchter ist somit immer sinnvoll, wenn die relative Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist.

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